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Information zu Dämmerungseinbrüchen

Titelbild von Information zu Dämmerungseinbrüchen
© Gerd Altmann/pixabay

Tipps zum Schutz vor Dämmerungseinbrüchen

„Einbrecher kommen nur in der Dunkelheit“ – eine leider weit verbreitete Anschauung, die jedoch längst nicht mehr richtig ist. Sehr viele Einbrüche passieren in der Dämmerung. Die Kriminalprävention gibt folgende Empfehlungen zur Senkung Ihres Einbruchsrisikos.

  • Viel Licht, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, schreckt potenzielle Einbrecher ab.
  • Beim Verlassen des Hauses beziehungsweise der Wohnung ist es sinnvoll, in einem Zimmer das Licht eingeschaltet zu lassen. Bei längerer Abwesenheit wird empfohlen, Zeitschaltuhren zu verwenden und unterschiedliche Einschaltzeiten für die Abendstunden zu programmieren.
  • Im Außenbereich ist es sinnvoll, Bewegungsmelder und helle Beleuchtungen anzubringen, damit sich das Licht einschaltet, wenn sich jemand dem Haus nähert. Vor allem auch Kellerabgänge und Mauernischen sind ausreicehnd zu beleuchten!
  • Außensteckdosen sollten im Fall von Abwesenheiten wegschaltet werden, da diese ebenfalls durch Täter mitgenutzt werden können (z.B. zum Betrieb von Einbruchswerkzeug etc.)
  • Nur lüften, wenn man zu Hause ist, denn ein gekipptes Fenster ist für potentiell Täter wie ein offenes Fenster und sehr leicht zu überwinden (selbst dann, wenn die Fenstergriffe versperrt sind). In diesem Zusammenhang wichtig: Versicherungen zahlen oftmals nicht, wenn Einbrecher durch offene Fenster einsteigen, da es sich dann möglicherweise im strafrechtlichen Sinn möglicherweise um einen Diebstahl und nicht um einen Einbruchsdiebstahl handeln könnte, wobei für Diebstahl teilweise keine Deckung besteht.
  • Mit einem Türspion und ausreichender Beleuchtung können Sie sehen, ob ungebetene Gäste an Ihrer Türe läuten.
  • Bei Gegensprechanlagen: Öffnen Sie nicht sofort jedem die Hauseingangstüre, sondern informieren Sie sich zuerst über die Person und den Grund des Besuchs.
  • Verriegeln Sie immer sämtliche Fenster und Türen, selbst bei kurzer Abwesenheit.
  • Eine einbruchhemmende Türe, ein Balkenriegelschloss an der Eingangstür oder eine Alarmanlage sichern sehr wirksam und schrecken potenzielle Einbrecher ab.
  • Vermeiden Sie es, Ihren Schlüssel unter dem Fußabtreter oder in Blumentöpfen zu verstecken, derartige "Verstecke" haben sich auch bei Tätern schon herumgesprochen.
  • Nachbarschaftshilfe: Halten Sie regelmäßigen Kontakt zu Ihren Nachbarn. So wissen Sie, was in Ihrer Nachbarschaft vorgeht und erkennen ungewöhnliche Aktivitäten sofort. Tauschen Sie auch Telefonnummern aus, um Ihre Nachbarn im Anlassfall verständigen zu können.
  • Vermeiden Sie zur Einfriedung Ihres Grundstückes zu hohe Bäume, Sträucher und Büsche – sie bieten Tätern idealen Sichtschutz. Mauern und massive Zäune sind hingegen Hindernisse, die der Dieb nicht so leicht unbemerkt überwinden kann (zumindest das Rückschneiden der Sträucher auf eine maximale Höhe von 80 Zentrimetern ist ratsam).
  • Leitern, Gartenmöbel und frei herumliegendes Werkzeug sind praktische Helfer für Diebe und Einbrecher – sie sollten deshalb stets versperrt im Inneren des Hauses verwahrt werden.
  • Bewahren Sie nur wenig Bargeld zu Hause auf. Hinterlegen Sie Ihre Wertsachen bei Ihrer Bank in einem Wertesafe (nicht in den Brieffächern) und legen Sie ein Eigentumsverzeichnis an.

 

Die Polizei ist für Sie da - rund um die Uhr!

Zögern Sie nicht, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei unter der Notrufnummer 133 oder unter dem Euronotruf 112 zu verständigen.

Weitere Informationen sowie Broschüren erhalten Sie im Kriminalpolizeilichen Beratungszentrum, 1070 Wien, Andreasgasse 4. Die Amtszeiten sind von Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie am ersten Samstag des Monats von 10:00 bis 16:00 Uhr. Für den Bereich Kriminalprävention und Beratung gibt es auche eine eigene Infoline, die unter der Telefonnummer 0800/216346 (Tonband 0-24 Uhr, Rückruf erfolgt) erreichbar ist. Außerdem können Sie Informationen bei jeder Polizeiinspektion einholen.

Autor

Rudolf Engleitner

Rudolf Engleitner

Redaktionsteam
Mitarbeit in den Bereichen Zivilschutz & Freiwillige Feuerwehr, öffentliche Sicherheit, Jagdwesen und Schützenverein.

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