Szenarium Araburg

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Eintrittspreise

  • Einzeleintritt: 5 Euro
  • Kinder unter 6 Jahren: gratis
  • Gruppenkarte für 5 Personen: 20 Euro
  • Saisonkarte: 22 Euro
  • einmaliger Eintritt mit der NÖ-Card: gratis

Das Freiluftmuseum "Szenarium Araburg" hat ganzjährig geöffnet.

Das Szenarium Araburg ist die wunderbare Mischung aus Altem, Neuem, Natur und Kulinarik. Erleben Sie Geschichte und lassen Sie die Seele baumeln!

Die Entstehung des "Szenarium Araburg"

Die Araburg zählte immer schon zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Region. Beim ersten Kaumberger Bürgermeister-Stammtisch wurde von einer großen Zahl der GemeindebürgerInnen der Wunsch geäußert, die Burg attraktiver zu gestalten. So entstand die Idee, Erlebnisstationen einzurichten, welche den BesucherInnen einen Eindruck des mittelalterlichen Lebens in der Araburg bieten. Es wurde das Konzept der „Szenarien“ – inszenierte Schauplätze – entwickelt. Diese sind als Insellösungen modular aufgebaut und dadurch bei Bedarf gut veränderbar und auch erweiterbar. Eine Vorgabe war, dass im laufenden Betrieb kein Personal permanent anwesend sein muss. Modernste Technik ermöglichte es, das zu verwirklichen. Diese Szenarien sind nun eine Mischform aus mittelalterlich eingerichteten Räumen, Medienstationen und Ausstellungsobjekten mit erklärenden Texten.

Von freiwilliger Arbeitsgruppe entwickelt

Dass das alles nur mit ausgeklügelter Planung funktioniert, versteht sich von selbst. Das erste Konzept lag im Oktober 2018 auf dem Tisch. Die Arbeitsgruppe mit Arbeitsgruppenkoordinatorin Christine Dworschak, Harald Mittermüller, Aloisia Panzenböck und Harald Sörös hat eineinhalb Jahre lang geplant, verworfen, umgeplant, Neues entwickelt – bis alle der Meinung waren, dass es gut und umsetzbar ist. Uns war klar, dass wir mit dem begrenzten Budget keine „Bäume ausreißen“ können, aber es ist letztendlich keine Idee auf der Strecke geblieben, bei einigen wurde die Verwirklichung nur aufgeschoben. Wie auch die Burg im Laufe der Zeit erweitert und angepasst wurde, können wir das mit den Szenarien auch machen – erfreulicherweise in kürzeren Zeitabschnitten.

Belebungen durch Living History Gruppen

Im Zuge dieser Planungen kam aus dem Verein der Freunde der Araburg die Anregung, die Szenarien mit nachgestelltem historischem Leben zu bereichern. Es wurde mit den Gruppen IG14 und Viri Armati Kontakt aufgenommen und eine Vereinbarung getroffen, dass es an bestimmten Wochenenden auf der Burg „Living History“-Belebungen geben soll. Eine fantastische Ergänzung zu den Szenarien, bei denen das mittelalterliche Leben von authentischen Schaustellern nachgestellt und gelebt wird - ein tolle Attraktion für Familien, Kinder und Geschichtsinteressierte.

Die Bauphase des Szenarium

Ab Herbst 2019 wurde in enger Absprache mit dem Bundesdenkmalamt mit dem Bau der geplanten Stationen begonnen, ohne dass in die historische Substanz eingegriffen wurde. Es ist gelungen, mit guten Ideen, viel Idealismus und unzähligen unentgeltlich helfenden Händen ein tolles Freiluftmuseum zu entwickeln. Diese Mühen werden dadurch belohnt, dass das Szenarium Araburg schon im ersten Jahr seines Bestehens sehr positiv aufgenommen wurde und die Besucherzahlen über alle Erwartungen hinausgestiegen sind - ab Eröffnung im Mai 2020 bis zum Jahresende 2020 konnten über 7600 zahlende Besucherinnen und Besucher begrüßt werden.

Betreten wir das Szenarium...

An der Ostseite des 1. Burghofes wird an einem Kassenautomaten die Eintrittskarte gelöst, welche dann ausgelesen über einen Scanner am Drehkreuz den Eintritt freigibt. Der Automat und das Drehkreuz sind permanent über ein redundantes, doppelt abgesichertes System mit dem Internet verbunden. Man kann mit Münzen, Scheinen, mit diversen Karten über einen Kartenleser, aber auch berührungsfrei bezahlen. Entsprechend eingerichtete Handys oder Smart Watches funktionieren ebenso.

Wie wir alle wissen, ist jegliche computergestützte Elektronik nicht zu 100% fehlerfrei und „hängt“ zwar sehr selten, aber manchmal doch. Über eine hochsichere Internetverbindung kann dann von der betreuenden Firma auf die Geräte zugegriffen und Fehlerkorrekturen durch Fernwartung vorgenommen werden. Auch auf einem Monitor am Gemeindeamt ist über das Internet jederzeit eine Statusabfrage möglich. Beim Kassenautomat befinden sich auch Notfall-Telefonnummern, unter denen im Störungsfall Hilfe angeboten wird.

Wenn wir jetzt vom Drehkreuz durch den Durchgang des Wohnturmes in den 2. Burghof gelangen geht es rechts über eine kleine Treppe zur ersten Station.

Szenarium Knappentrakt

Dort sind diverse Ausstellungsstücke wie Gewänder, Waffen und in der „Guten Stube“ auch nachempfundene Möbel und Keramiken der Zeit zu sehen. Geht man links im Knappentrakt zur „Zeitleiste“, kann man sich über die Abfolge der historischen Ereignisse auf der Araburg informieren. Das wird durch Vergleiche mit geschichtlichen Eckdaten Österreichs sowie auch in Verbindung mit weltweiten Bezugspunkten gezeigt und dadurch eindrücklich verständlich gemacht. Ist man dort, beginnen drei „Gemälde“ zu leben und drei Burgherren aus verschiedenen Zeitepochen sprechen launig miteinander. Sie erzählen ein wenig von ihren Lebensumständen.

Bei den diversen Schaustücken sind zum größten Teil QR-Codes angebracht. Die ermöglichen es mit einem Handy genauere Informationen über die den Stücken zugeordneten Webseiten des Araburg-Servers abzurufen. Das wird im Knappentrakt über ein frei zugängliches „Araburg-Gast“-WLAN gewährleistet.

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Wieder durch den 2. Burghof gelangt man in die einer mittelalterlichen Kleinküche nachempfundenen Attraktion.

Szenarium Küche

Dieses besteht aus zwei Räumen, der Küche und einer angeschlossenen Speisekammer, in der die Burgherrin in Vorbereitung eines Festes die Nahrungsmittelversorgung und Speisenzubereitung mit ihrem Gesinde plant. Diese Szene wird durch eine audiovisuelle Installation präsentiert. Die Filme für die Stationen „Burgherren“ im Knappentrakt und „Burgherrin“ in der Speisekammer wurden mit Unterstützung von Schauspielern der Kaumberger Burgschauspielgruppe in einem Filmstudio in Wien gedreht. In Kaumberg wurde dann das Material geschnitten und abspielbereit gemacht.

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Im Stockwerk darüber, welches man auch wieder über den 2. Burghof erreicht, betritt man die Burgkapelle.

Szenarium Kapelle

Dort wird man über eine Audiostation von Chorälen empfangen und kann über Knopfdruck ein Hörbild über die Nöte eines Bauern beim Einfall räuberischer Horden erleben. Diese Zuspielung wurde in einem Tonstudio in Wien aufgenommen, gemischt und fertiggestellt. Es ist auch sehr schön, in der Kapelle einfach für eine gewisse Zeit auszuharren und den Chorälen zuzuhören – es macht sich eine wunderbare Stimmung in diesem alten Gemäuer breit.

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Der Ausblick

Von der Kapelle aus kann man am Standort der verfallenen originalen Burgküche vorbei auf das Plateau des Palas gelangen. Dort zeigt ein Keramikexponat den Grundriss der gesamten Burganlage in den verschiedenen Bauperioden. Von diesem erhöhten Standpunkt aus bietet sich ein sehr schöner Blick auf den erhaltenen Baubestand. Ein weiterer Anstieg auf den Bergfried lohnt sich bei entsprechendem Wetter schon allein wegen der wunderbaren Aussicht. Auch der Turm ist ein „Hoffnungsgebiet“ für den weiteren Ausbau des Szenarium Araburg. Die entsprechenden technischen Vorbereitungen und Vernetzungen dafür sind schon im Zuge der Grundplanung berücksichtigt worden.

Im 2. Burghof und im Wohnturm beim Drehkreuz werden momentan Einrichtungen der „Living History“-Gruppen geplant und ausgeführt. So ist in den verschiedenen Geschoßen des Wohnturmes die zeitgetreue Nachbildung einer mittelalterlichen Burgausstattung vorgesehen. Im Burghof selbst soll ein hölzernes Außengebäude entstehen, welches eine Schmiedewerkstatt beherbergen wird. Sie soll dann an entsprechenden Wochenenden originalgetreu bespielt werden.

Es ist für alle am Aufbau der Szenarien Beteiligten eine große Freude, wenn ein Konzept so gut „aufgeht“ und so begeistert angenommen wird. Das ist die beste Motivation, in diesem Sinne weiterzumachen.

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Folder Szenarium Araburg

Folder Szenarium Araburg
folder_szenarium_araburg_download.pdf (3,24M)

26.12.2020

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