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Araburg-Runde über Sonnenhang

Kurzbeschreibung der Tour

  • Gesamtlänge: ca. 11 Kilometer
  • Höhenmeter: ca. 300 Höhenmeter
  • Schwierigkeitsgrad: für geübte HobbyfahrerInnen
  • Strecke: Marktplatz - Sonnenhang - Brenn - Kollmann - Araburg - Araburgparkplatz - Laabachtal - Markt

Detailbeschreibung der Tour

Wir starten beim Marktbrunnen in Kaumberg in Richtung Westen, um gleich auf den ersten 600 Metern den schwersten Teil der Strecke zu bewältigen: Nach der Aufbahrungshalle biegen wir nach links (Achtung nicht scharf links Richtung „Unterer Sonnenhang“, weil man dort in einer Sackgasse landet, sondern dort wo es bergauf geht und das kleine blaue Straßenschild „Sonnenhang“ steht) auf den Sonnenhang ab und fahren auf einer asphaltierten Straße durch die Siedlung „Am Sonnenhang“.

Am Ende der Siedlung, dort wo das Schild „Ortsende von Kaumberg“ steht, lässt die Steigung deutlich nach und die Fahrt geht leicht bergauf, teilweise sogar eben den Radweg entlang. Etwa 1,7 km nach dem Start kommt sogar eine kleine Entspannung und der Radweg führt leicht bergab, sodass man Schwung für den nächsten kurzen Anstieg nehmen kann! Dieser leichte Anstieg führt zu einem netten Rastplatz mit schönem Panoramablick. In den Sommermonaten laden dort Tische und Bänke zu einem kurzen Halt ein!

Weiter geht es ziemlich flach, bis wir an der Kreuzung mit einer kleinen Straße scharf nach links auf eben diese abbiegen müssen. Verfehlen kann man das kaum, weil auch die Radwegbeschilderung dort Richtung „Gölsentalradweg“ weist! Zwar folgt jetzt die zweite etwas steilere Passage, aber da der Wind meistens aus Westen kommt, treibt er uns zunächst – wenn wir Glück haben – ein wenig an! Ab der Kurve bei der Kapelle wird es dann richtig steil, aber diese Steigung ist nur etwa 300 m lang und man sieht schon von der Kapelle aus das Ende der Steigung.

Vorbei am „Milchbauer Reischer“, genannt „Brennhof“ führt der Radweg dann in sanfter Steigung und teilweise ganz flach in Richtung „Kollmannhof“. Da alle unsere Radwege auch durch von Bauern bewirtschaftetes Land führen, kann beim Kollmannhof nicht nur der Schranken, an dem man langsam vorbeifahren kann, ohne abzusteigen, geschlossen sein, sondern es können auch zwei Weidezäune dazu zwingen, dass wir doch absteigen müssen. Ganz wichtig für ein gutes und respektvolles Zusammenleben von Landwirten und Radfahrern ist es, dass jeder Zaun, den man öffnet, dann auch wieder geschlossen werden muss!

Nach diesen „Hindernissen“ (man könnte auch von willkommener Unterbrechung sprechen) geht es zuerst leicht bergab und dann ab der Linksbiegung der Straße zunehmend ansteigend zum Schnittpunkt Triestingtalradweg / Gölsentalradweg / Araburgstrecke! Auch dort können die Schranken geschlossen sein und uns dazu anhalten langsam daran vorbeizufahren oder abzusteigen. Die Verlockung, den Gölsentalradweg hinunterzufahren, ist natürlich nach den Steigungen gegeben, aber wer nicht in die Ramsau hinunterfahren will, sondern zur Araburg hinauf, muss dort links abbiegen und den asphaltierten Radweg verlassen!

Durch die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Marktgemeinde Kaumberg und dem Stift Lilienfeld ist es erlaubt, hier auf der Forststraße zur Araburg zu fahren! Das ist auch auf einer Wegweisertafel an dieser Kreuzung so formuliert! Wir wollen aber auch als Radfahrer/innen immer daran denken, dass wir besonders im Wald, auf die Natur Rücksicht nehmen und uns ruhig verhalten!

Auf dem guten Schotteruntergrund ist es auch für technisch nicht ganz geübte RadsportlerInnen leicht möglich, die zuerst leichte Steigung zu bewältigen! Nach etwa 300 Metern kommt man zu einer Kreuzung, an der wir wieder nicht der Versuchung erliegen dürfen, bergab zu fahren! Nach der Rechtskurve kommt das steilste Stück der gesamten Strecke, dieses ist aber nur 100 m lag, und man sieht schon von Beginn an die Spitzkehre nach links, nach der es wieder flacher wird! Es folgt ein etwa 200 m langer sanfter Anstieg und dann noch für 20 m ein kurzes Steilstück! Wenn wir dieses erklommen haben, haben wir es fast geschafft.

Die letzten 900 m verlaufen flach oder sanft ansteigend! Einmal muss man dort noch aufpassen, um bei der Kreuzung, bei der rechts ein Schranken und ein auch für Radfahrer geltendes Fahrverbot zu sehen ist, sich links zu halten.„Ing. Josef Lux-Weg“, benannt nach einem großen Förderer der Araburg, dessen Enkel heute die Firma Lux führt, die auch den jüngsten Ausbau der Araburg großzügig unterstützt hat! Während sich nach rechts ein wunderschöner Blick auf das Hocheck bietet, sehen wir bald schon die Mauern der Araburg!

Geschafft!

Oben angekommen, sollte man sich den Blick von der neuen Dachterrasse, einen Besuch im „Szenarium Araburg“, dem interaktiv nach neuesten museumspädagogischen Überlegungen gestalteten historischen Überblick, und die Besteigung des Turmes nicht entgehen lassen. Nach 199 Stufen wird man mit einem herrlichen Ausblick bis zum Schneeberg oder bis ins Tullnerfeld belohnt!

Für BesitzerInnen der NÖ-Card sind all diese Angebote kostenfrei!

Anschließend sorgen Burgwirt Attila und seine Frau Hajnal mit ihrem freundlichen Team für eine verdiente Stärkung mit guten und preiswerten Speisen und Getränken! Diese können wir umso mehr genießen, als es danach nur mehr bergab geht und die Strapazen der Fahrt nach oben durch eine wunderschöne Abfahrt ergänzt werden!

Bei jener Kreuzung, von der wir bei der Auffahrt gekommen sind, biegen wir nicht wieder ab, sondern fahren geradeaus Richtung Parkplatz Araburg! Von diesem geht es auf einer asphaltierten Straße (Achtung: an schönen Ausflugstagen kann es hier schon einigen Autoverkehr geben!) schwungvoll bergab ins Laabachtal, wo wir nach der Brücke links abbiegen, wo wir wieder die Ortstafel von Kaumberg passieren. Von dort rollt man die letzten 1,5 km (mit einem Gefälle von etwa 40 hm) bis zurück zum Startpunkt der Tour!

Autor

Michael Sörös

Michael Sörös

Redaktionsteam
Mitarbeit in den Bereichen Wanderwege und Mountainbike-Strecken.


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