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Aus dem Naturland Niederöstereich: Vögel richtig füttern

Titelbild von Aus dem Naturland Niederöstereich: Vögel richtig füttern
© Ivona Rož, Unsplash

Tipps, was Sie bei der Fütterung beachten sollen

In der kalten Jahreszeit finden Vögel oft schwer genügend Futter

Die Fütterung der Vögel sollte ab Mitte Oktober den ganzen Winter über stattfinden. Wichtig ist die durchgehende Versorgung, damit die Tiere vor allem bei starkem Frost auf eine zuverlässige Nahrungsquelle zurückgreifen können. Die Fütterung darf nicht zu früh beendet werden, denn gerade bei späten Wintereinbrüchen im Frühjahr können die Futterstellen wichtig für früh eintreffende Zugvögel sein. Eine durchgehende Fütterung auch im Sommer schadet den Vögeln zwar nicht, doch sollte man in dieser Zeit besonderen Wert auf Hygiene legen und auf mögliche Krankheitsfälle achten.

Sauberkeit am Futterplatz ist enorm wichtig

Offen herumliegende Kerne werden zwangsläufig mit Kot verunreinigt oder durch Regen aufgeweicht, wodurch sich Krankheiten auch auf gesunde Vögel übertragen. Klassische Vogelhäuschen müssen daher regelmäßig gesäubert werden. Silofutterhäuser, Futterglocken oder Futtersäulen stellen sicher, dass die Vögel nicht direkt im Futter sitzen und somit das Futter verschmutzen. Wichtig ist, dass das Futter nicht nass werden kann. Verschimmelte Nahrung ist für Vögel giftig.

Die Futterstellen lassen sich noch durch Gittersäulen mit Nüssen sowie Meisenknödel, Meisenringe und Fettblockhalter ergänzen. Futtersilos sind auch mit weniger Aufwand verbunden, da sie nur vor und nach der Fütterungssaison gereinigt werden müssen. Das Futter selbst kann länger im Silo bleiben, da es vor Schnee, Regen und Wind geschützt ist und somit nicht verderben kann.

Auf den Standort kommt es an

Die Futterstellen sollten vor Witterung geschützt und für Katzen nicht erreichbar sein. In unmittelbarer Nähe sollten sich Büsche oder Bäume befinden. Aus diesen Verstecken nähern sich die Vögel gerne dem Futterangebot. Bei gut einsehbaren Futterstellen können die Tiere auch beobachtet werden. Einige Arten wie Rotkehlchen oder Amsel fressen lieber am Boden. Für sie bieten sich in Gärten, die nicht regelmäßig von Katzen besucht werden, Bodenfuttersilos an.

Vögel sind Feinschmecker

Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern lieben Sonnenblumenkerne, Sämereien, Getreide und gehackte Nüsse. Rotkehlchen, Amseln, Meisen und Zaunkönige bevorzugen weiches Futter und fressen gerne getrocknete Beeren, Rosinen, Obst, Haferflocken, Nüsse, Kleie und Fettfutter.

Keinesfalls geeignet sind Speisereste

Gesalzene oder verdorbene Lebensmittel führen bei Vögeln zu Erkrankungen. Auch trockenes Brot eignet sich nicht als Futter, weil es im Magen der Tiere aufquillt. Gärten, in denen samentragende Stauden und Sträucher mit Früchten erst nach dem Winter zurückgeschnitten werden, sind bei Vögeln besonders beliebt, weil sie hier naturgemäße Nahrung finden.

Weitere Informationen

Diese Informatioen wurden freundlicherweise vom Naturland Niederösterreich zur Verfügung gestellt.

Galerie

Tom Mann, Pexels
Joshua J. Cotten, Unsplash
Waldemar Zielinski, Pixabay

Autorin

Anna Maria Reischer

Anna Maria Reischer

Gemeindeamt
Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten, Bauamt, Bürgeranfragen, Feuerpolizei und Feuerbeschau, Friedhofsangelegenheiten, Gebrauchsabgabe, Jagdpacht, Lohnverrechnung, Protokollführung Gemeindevorstand und Gemeinderat, Topothek, Zivilschutzangelegenheiten.

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