Der starke Schneefall sorgte für schwierige Fahrverhältnisse und führte in den frühen Morgenstunden zu einem Lkw-Unfall auf der B18. Ein mit Fleisch beladener Sattelzug kam von der Fahrbahn ab und kippte seitlich um. Der Lenker blieb bei dem Unfall unverletzt, war jedoch nicht in der Lage, das Fahrzeug eigenständig zu verlassen. Erst rund 20 Minuten nach dem Unfall, der sich gegen 5 Uhr in der Früh ereignet hatte, setzte ein Ersthelfer die Rettungskette in Gang.
Bergung durch Fachfirma wegen A21-Sperre erst mit Verzögerung möglich
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Kaumberg befreiten den Fahrer mittels Steckleiterteilen aus dem Führerhaus. Der verunfallte Lastwagen wurde am Nachmittag von einem Kran der Firma Trost geborgen - ein früherer Bergezeitpunkt war aufgrund der Sperre der Außenringautobahn (A21) nicht möglich, weil die B18 auf Anweisung der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld als Ersatzstrecke für den Verkehr freigehalten werden musste. Vor der Bergung musste außerdem die Ladung - 14 Tonnen Frischfleisch - umgeladen werden.
Im Einsatz standen:
Nachdem um 12:30 Uhr mit der Bergung des Ladegutes begonnen wurde, konnten rund 10 Tonnen Lebensmittel in einen Ersatz-LKW umgeladen werden. Anschließend erfolgte die Bergung des LKW-Zuges mit Spezialkränen der Firma Trost. Gegen 17:00 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen. Die Mannschaft der Feuerwehr Kaumberg stand bis zum Ende des Einsatzes im Einsatz, unterstützte die Kranmannschaften, regelte den Verkehr und sicherte die Einsatzstelle ab.
