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Geschichte der Araburg

Die Araburg - ein Juwel aus dem 12. Jahrhundert

In Kaumberg im Bezirk Lilienfeld, wo das Triestingtal beginnt, steht auf fast 800 Metern Seehöhe die Araburg, die höchstgelegene Burgruine Niederösterreichs. Dieses Juwel der heimischen Geschichte wurde im 12. Jahrhundert erbaut, bot einst der Bevölkerung Schutz und ist heute ein beliebtes und wunderschön ausgebautes Ausflugsziel. Vom 27 Meter hohen Bergrfried aus können Besucherinnen und Besucher einen atemberaubenden Blick hinein in das wunderschön-hügelige Alpenvorland erhaschen. Vom Kaumberger Ortskern aus in etwa 90 Gehminuten erreichbar ist die Araburg das Ideale Ausflugsziel für Naturliebhaber, Familien und Geschichtsinteressierte. Für einfache Speisen und erfrischende Getränke sorgt der der Burgwirt im Araburgstüberl. Wir freuen uns auf Sie!

Eine bewegte Geschichte...

Mehrere Burgherren, aber nicht alle lebten auf der Burg

Die Geschichte der Araburg beginnt ende des 12. Jahrhundert mit  dem steirischen Ministerialen Konrad von Arberg (Conradius da Arbrec). Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer. So zählte die Burg im 15. Jahrhundert zum Besitz der Ruckendorfer, später von Pögl-Reiffenstein, danach die Jörger und viele weitere Adelsgeschlechter. Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte sie den Hoyos, von dem sie das Stift Lilienfeld gekauft hat.
Nicht alle  Besitzer lebten auf der Burg.

Zerstörungen bei Türkenbelagerung und Weltkriegen

Während der ersten Türkenbelagerungen (1529) diente die Araburg sie der Bevölkerung als Zufluchtsort. Im Jahre 1683, während der zweiten Türkenbelagerung, wurde die Burg teilweise zerstört. Auch die zwei Weltkriege trugen zum weiteren Zerfall bei. Erst in den Sechziger Jahren begann die Renovierung und machte sie schließlich zu der Ruine, die sie heute ist.

Mystische Geschichten

Viele mystische Geschichten spinnen sich noch heute um diese alten Mauern. Berichten zufolge soll ein langer unterirdischer Tunnel vom Kaumberger Marktplatt bis zur Burg existieren, in dem die Bevölkerung bei drohender Gefahr unsichtbar zur Burg gelangen konnten. Bis heute wurde ein solcher Tunnel jedoch nicht gefunden.

Heute gehört die Araburg mitsamt den umliegenden Wäldern zum Stift Lilienfeld und wird von der Marktgemeinde Kaumberg verwaltet.


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